Tipps, um die Generationen X, Y und Z zu erreichen

Generationen unterscheiden sich nicht nur im Alter, sondern auch in ihrem Medienkonsum – von Zeitung über Radio bis hin zu Social Media ist alles dabei. Im Online-Marketing ist es wichtig, auf die einzelnen Generationen einzugehen, um eine überzeugende Marketingstrategie aufbauen zu können. Hier kommt das sogenannte Generationen-Marketing ins Spiel: Kunden aller Altersklassen werden erfolgreich angesprochen.

Wer gehört zu Generationen X, Y und Z?

Dazu gehören alle Personen, die innerhalb einer bestimmten Zeitspanne geboren sind. Diese Einteilung trifft im realen Leben nicht genau so zu, da sich nicht alle Personen der zugewiesenen Generation angehörig fühlen: Die Generation X umfasst die Jahrgänge von 1965 bis 1980, die Generation Y jene von 1981 bis 1995 und Generation Z alle ab 1996 Geborenen.

„Gen X“: persönlicher Austausch ist wichtig

Auch wenn Personen der Generation X im Vergleich zu Generation Y und Z noch am ehesten Printmedien verwenden, werden Social-Media-Plattformen immer präsenter.

Klassische Social-Media-Kampagnen, zum Beispiel  auf Facebook, dürfen nicht fehlen. Sie sind sehr vielversprechend, um die Generation X erfolgreich anzusprechen. Besonders wichtig ist für „Gen X“ die Markentreue, daher können Treueprogramme mit Vergünstigungen oder Coupons angeboten werden. Außerdem ist E-Mail-Marketing sehr effektiv: Besonders durch Newsletters können sie gut angesprochen werden. „Gen X“ bevorzugt den persönlichen Austausch mit dem Kundenservice anstelle von einem Chatbot – Verkaufsgespräche sollten persönlich oder über Telefon möglich sein.

„Gen Y“:  Reviews und Bewertungen sind das A&O

Sich auf Social-Media-Kanälen zurechtzufinden, ist für die Generation Y kein Problem. Für sie ist es wichtig, dass Unternehmen soziale und ökonomische Themen behandeln.

Marketing in Echtzeit kommt bei „Gen Y“ sehr gut an. Sie schätzen Improvisation und einen informellen Stil. Außerdem legen sie sehr viel Wert auf Reviews, Bewertungen und Weiterempfehlungen von anderen Kunden. Daher ist es für Unternehmen sehr wichtig, gute Google Reviews und positive Kundenrezensionen zu erlangen.

„Gen Z“:  Green Content  und  Influencer-Marketing

Die Personen der Generation Z werden nicht umsonst auch Digital Natives genannt. Schon früh haben sie ein Smartphone und sind auf Social Media unterwegs. Banner-Werbung oder auch Sponsored Content kommen bei „Gen Z“ nicht mehr so gut an.

Green Content ist für die Generation Z besonders wichtig, da sie Unternehmen unterstützen, die sich für Nachhaltigkeit und gute Zwecke einsetzen. Diese Inhalte sollen lebendig und realistisch umgesetzt werden beispielsweise durch Videoformate. Im Gegensatz zu „Gen X“ gibt es bei der Generation Z keine wirkliche Markentreue mehr. Sie bewegen sich schnell und springen von einer Marke zur nächsten. Daher braucht es aktuellen und kontextrelevanten Content. Unternehmen können durch Kooperationen mit Influencern ihre Werbebotschaft an die Generation Z weitergeben.

von Marita Wimmer, Leiterin

Marita Wimmer