Erfolgreich durch Facebook-Retargeting

Der Begriff Retargeting, auch genannt Remarketing, ist in aller Munde. Doch nur wenige schöpfen das volle Potenzial dieser digitalen Marketingstrategie aus. Dabei sprechen jene, die schon erfolgreich damit arbeiten, von guten Klickraten, niedrigen Kosten und gut messbaren Ergebnissen.

Mit wenigen Worten erklärt, handelt es sich bei Retargeting um wiederkehrende Anzeigen im Netz, mit Hilfe derer die Besucher einer Webseite – häufig ein Webshop – immer wieder mit gezielter Werbung angesprochen werden. Dass diese Marketingstrategie eine der wirkungsvollsten Methoden ist, um Kunden zu erreichen, liegt an einer einfachen Grundregel, die für alle Werbemaßnahmen gilt: Je öfter ein Interessent eine Botschaft sieht oder hört, desto wahrscheinlicher entschließt er sich zur Handlung, sprich in diesem Fall zum Kauf.

Wie es funktioniert

Das Grundkonzept beim Retargeting funktioniert so, dass der Werbetreibende auf seiner Webseite spezielle Codes platziert, sogenannte „Cookies“. Mit deren Hilfe werden die Besucher der Seite markiert und getrackt und können somit auch beim Besuch anderer Seiten mit passender Werbung angesprochen werden. Um das Retargeting von Facebook zu nutzen, ist es notwendig, ein Stückchen Code, den sogenannten „Facebook-Pixel“ in die eigene Webseite zu integrieren. Dieser erfasst das Nutzerverhalten, so etwa welche Seiten der Interessent besucht. Dadurch ist es möglich, ein Profil der Webseitenbesucher zu erstellen und so die spezifische Zielgruppe zu definieren. Um rechtlich in Ordnung zu sein, benötigt man auf der Webseite einen Cookie-Hinweis und eine Pixel-Verwaltung, mittels welcher der Nutzer sein Einverständnis für die Verwendung seiner Daten durch Facebook abgibt.

Tipps und Tricks

Branchen-Insider behaupten: „Retargeting funktioniert immer!“ Damit dies so ist, können einige wichtige Tipps sehr hilfreich sein:

  • Nutzen Sie „Cross Channel Marketing“, um Webseitenbesucher auf vielen verschiedene Plattformen anzusprechen, zum Beispiel mit Anzeigen auf Facebook, Google und Youtube. Das erzeugt verstärkte Aufmerksamkeit.
  • Locken Sie Ihre Interessenten mit Sonderangeboten oder zeitlich begrenzten Aktionen. Sie sind oft entscheidend für die Konversionsrate.
  • Beachten Sie die Bounce-Rate: Sie zeigt an, wie viele Seitenbesucher direkt wieder abspringen. Solche Nutzer sind selten potenzielle Interessenten und verfälschen Ihre Retargeting-Zielgruppe. Eine spezifische Einstellung des Retargeting-Pixels von Facebook verhindert, dass der Pixel sofort beim Aufbau der Seite lädt und markiert nur Besucher, die länger als zum Beispiel  20 Sekunden auf der Seite verweilen.

Ist Retargeting sinnvoll?

Absolut, denn es ist die einzige Möglichkeit, die Besucher Ihrer Webseite wiederholt anzusprechen, nachdem sie diese verlassen haben. Die durchschnittliche Konversionsrate einer Webseite liegt bei etwa 2 Prozent, das heißt,  98 Prozent der Interessenten springen ab ohne die gewünschte Aktion abzuschließen. Mit Retargeting können Sie diese „verlorenen“ Besucher wieder und wieder zum Handeln animieren. Wichtig dabei ist, dass das Angebot möglichst auf die Bedürfnisse der Zielgruppe zugeschnitten ist, ansonsten wird Retargeting keine nachhaltige Wirkung zeigen.

von Kevin Stark, Sales Consultant

Kevin Stark