Clubhouse – die neue Trend-App

Die Social-Media-Welt entwickelt sich ständig weiter. Von erweiterten Funktionen auf den bereits bestehenden Social-Media-Plattformen bis hin zu neuen Trend-Apps – Clubhouse bringt frischen Schwung mit sich. Bei der Audio-only-App kann man bei Gesprächen und Diskussionen zuhören oder auch direkt teilnehmen. Einen Haken gibt es jedoch: Ohne Einladung geht leider gar nichts.

Wie kann man bei Clubhouse teilnehmen?

Ohne Einladung, auch keine Teilnahme. Momentan können sich nur Personen bei Clubhouse treffen, die auch dazu eingeladen wurden. Außerdem wird die App bis jetzt nur im Apple-App-Store angeboten, es wird aber bereits an einer Version für Android gearbeitet. Der Beitritt in der neuen Trend-App ist aber nicht unmöglich. Doch wie funktioniert es?

Natürlich muss zunächst die App aus dem App-Store heruntergeladen werden. Wie bereits erwähnt ist jedoch ohne eine Einladung eines bereits registrierten Nutzers die Teilnahme nicht möglich. Die Einladung erfolgt über die Telefonnummer, das heißt bei der Anmeldung ist es notwendig dieselbe Nummer anzugeben. Jedem User steht eine bestimmte Anzahl an Einladungen zur Verfügung. Wer sehr aktiv ist, kann noch weitere Einladungen verschicken.

Wie funktioniert die Trend-App?

Clubhouse ist eine Audio-only-App, ohne eine Kommentare-, Like- oder Kamerafunktion. In der App gibt es verschiedene Gruppen, sogenannte „Rooms“. Unterschieden wird hierbei zwischen öffentlichen Räumen (für alle zugänglich) und geschlossenen Räumen (für ausgewählte Personen z.B. Freunde).

In der App gibt es 3 verschiedene Rollen:

  1. Moderator: Diese Person leitet die Gespräche, das bedeutet sie entscheidet wer zu der Diskussion etwas beitragen kann. Somit kann der Moderator Zuhörer zu Sprechern machen.
  2. Sprecher: Diese Personen können am Gespräch teilnehmen und ihre Gedanken dazu äußern.
  3. Zuhörer: Personen haben aber auch die Möglichkeit einfach nur zuzuhören und die Diskussion zu verfolgen. Wenn sie jedoch etwas beitragen möchten, gibt es die Funktion „Hand heben“ – damit zeigen sie dem Moderator, dass sie etwas sagen möchten.

Die App ermöglicht es außerdem Diskussionen vorzuplanen, die daraufhin im Kalender angezeigt werden. So haben Nutzer schon im Vorfeld die Möglichkeit zu sehen, welche Räume wann eröffnen werden.

Kritik an Clubhouse

Auch die neue Trend-App Clubhouse kommt nicht ohne Kritik davon. Auf Grund der Tatsache, dass der Betreiber selbst fast gar nicht in die Diskussionen eingreift oder die Themen kontrolliert, können sich leicht Hass-Gruppen bilden. Zunächst war es auch nicht möglich solche Räume zu melden. Daraufhin wurden Community-Guidelines entwickelt, um dagegenwirken zu können.

Ein weiteres Problem stellt der Datenschutz dar: Da Meldungen von Missständen zunächst schwierig nachzuweisen waren, haben sich die Betreiber dafür entschieden Audio-Mittschnitte für eine bestimmte Zeit zu speichern. Außerdem: Um eine Einladung verschicken zu können, muss der Nutzer zunächst seine gesamten Kontaktdaten (Telefonbuch) an den Betreiber der App freigeben.

Die Gründer der App habe bereits angekündigt, dass die App in Zukunft auch ohne Einladung genutzt werden kann. Wann dies soweit sein soll, ist noch nicht bekannt.